Leo Hillinger
„Leo Hillinger reagiert stets auf neue Trends, er scheut sich nicht, traditionelle Wege zu verlassen und kreativ über die zukünftigen Marktanforderungen nachzudenken.“
Nach seiner Modelkarriere übernahm Leo Hillinger 1990 das Unternehmen seines Vaters. Im Jahr 2004 eröffnete er sein renoviertes Unternehmen. Laut Leo sollte es ein Gebäude werden, in dem die Weinprobe zwischen den Fässern und mit Blick auf die Weinberge stattfinden konnte. Es wurde das erste Weingut mit modernem Flair im Burgenland, womit er wieder einmal seiner Zeit voraus war.
Seiner Philosophie zufolge arbeitet er ohne Kompromisse und lässt die Traube sprechen. Er sagt: „Wenn man die Traube respektiert und liebt, muss man ihr auch alle verfügbaren technischen Mittel zur Verfügung stellen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.“ Die Weine haben ein fantastisches, modernes und marketingorientiertes Erscheinungsbild, mit dem er die Welt erobert. Leo Hillinger reagiert immer auf neue Trends, er scheut sich nicht, traditionelle Wege zu verlassen und kreativ über die zukünftigen Marktbedürfnisse nachzudenken.
Leo ist ein Mann, dessen Unternehmergeist keine Grenzen kennt.
Im Jahr 2018 hat er neben den 100 Hektar Rebfläche noch verschiedene andere Projekte am Laufen, darunter ein „Gesundheitsgetränk” und den „Aufbau eines Bio-Bauernhofs”.
Außerdem ist er sehr erfolgreich im Betrieb von Weinbars. So eröffnete er in Jois, seiner Heimatstadt, aber auch in Parndorf, Wien (zwei), Salzburg, Kitzbühel und Linz einen Ort, an dem man nicht nur die Weine von Hillinger genießen und kaufen, sondern sich auch mit „Hillinger-Merchandising” austoben kann.
Grenzen verschieben
Leo ist ein Mann, der in seinem Unternehmergeist keine Grenzen kennt. So hat er auch Weinberge in Ungarn, Südafrika und seit kurzem in der deutschen Pfalz gekauft. Auf diese Weise sammelt er Wissen über Rebsorten, Bodenstrukturen und Marktansätze. Dass sein Bedürfnis nach „neuen“ Herausforderungen manchmal auch in der Nähe seines Zuhauses auftritt, zeigte sich vor drei Jahren. In der sogenannten „Baumschule”, einem Ort, an dem Rebsorten gepflegt werden, um im Falle von Katastrophen in der betreffenden Weinregion dennoch genetisches Material einer bestimmten Sorte zu haben, entdeckte er die Sangiovese-Traube. Er kaufte die gesamte Ernte dieser toskanischen Traube auf, um daraus einen Vin Nature zu keltern. „Das ist toll für meinen Kellermeister, der kann damit schön experimentieren”, erzählt Leo.
Jedes Jahr organisiert er in Jois Verkostungen, Weinkurse, Traktorsafaris und Picknicks. Es ist auch möglich, auf dem Weingut zu heiraten. Leo gibt den Menschen, was sie wollen: Brot, Wein und Spiele.
Wenn man die Traube respektiert und liebt, muss man ihr auch alle verfügbaren technischen Mittel zur Verfügung stellen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.